steinalt, brandneu

Wir haben die bestehende Gestaltung von Grandisinvoltos Plakaten, Flyern und Eintrittskarten beibehalten – und haben sie doch gänzlich geändert. Sie sind jetzt im Übertragenen so, wie das Programm des Chors auch: steinalt, brandneu.

Farbe, Logo, Schrift, die Anordnung der Elemente, das haben wir behalten, für die eindeutige Wiedererkennung. Eine neue Linie, das grundsätzliche Design, ein Fotomotiv als grafisches Element, das Stimmung vermittelt und die Aussage stützt – das ist wirklich brandneu.

Ein Mini-Star am Firmament

Na, wer kennt sie noch? Die letzte Stufe der Miniaturisierung in der Welt der Glühlampen ging sang- und klanglos unter. Die »Ministar« von Osram war eine Halogenlampe, die das erreichen sollte, was LEDs jetzt übernehmen: Kleinstes Leuchtmittel mit viel gerichtetem Licht.

Bis zu 50 Watt leistete sie, wurde brüllend heiß, bot aber ein ausgezeichnetes Licht. Hochwertige Niedervolt-Halogenlampen hatten gut und gerne 5000 Stunden Lebensdauer, ihre Hochvolt-Pendants, die heute noch häufig im Einsatz sind, schaffen das nicht (dort ist nach 2000 Stunden Schluss). So lange wie eine LED ist das nicht, die kommt an 15000–25000 Stunden Lebensdauer heran. Die Lichtqualität war aber um Längen besser, und auch die Lichtmenge, die dieser kleine Halogenstift lieferte, war enorm.

Wir haben für dieses tolle Leuchtmittel vor rund 10 Jahren zwei Leuchten entworfen, die MIN-I und MIN-II. Die Prototypen sind jetzt immer noch im Einsatz, obwohl es seit Jahren keine Ersatzlampen mehr gibt. Die Ministar hält …

6 × 6 = Intervention des Digitalen

Ehrlichkeit im Detail

Eine Intervention des Digitalen ist ein künstlicher, gekünstelter und kunstvoller Rückblick und Ausblick. 6 × 6 Glühlampen. Eine Matrix, ein Raster – das, was wir uns täglich stundenlang vor Augen halten, in beiderlei Sinn.

Herunterbrechen auf das, was es ist. Damit spielen, ganz bewusst, es schön finden. Den Glühdraht, die Verschaltung, die eingeschränkten Möglichkeiten und eine ganz neue, lebendige Fantasie.

Und auf einmal wird der alltägliche Bildschirm zum ästhetischen Objekt und zur Auseinandersetzung.

Entstanden in Zeiten, in denen es noch keine Smartphones gab. Heute aktueller und kritischer denn je.

frisch geputzt

Man braucht gar nicht viel, um etwas Eindeutiges zu beschreiben. Eine »Marke«, deren Name Programm ist, und ein passendes Bild dazu – ansatzweise verspielt, weil auch Privatleute angesprochen werden sollen, aber auch ein bisschen ordentlich, weil es ja genau darum geht.

Und dann kommen da noch Flyer, die wieder breit gefächert ansprechen, ohne dem Adressaten etwas vorzumachen. Nicht zu schlicht, nicht zu groß, nicht zu steril. Immerhin bleibt bei frisch geputzt! alles auf einer sehr persönlichen Ebene – ein Alleinstellungsmerkmal.

Kisten und Platten

Eine in sich geschlossene Kapsel, ein Raum aus Boden, Wand und Decke bildet OSB-Platte. Diffus im warmen Holzton, im Detail ein wildes Spiel aus detailreichem Naturstoff, geglättet, versiegelt. Das Baumaterial Nummer 1 wird zum Möbel. Und zum Raum, der trotzdem geöffnet ist.

Das erhält sehr viel Platz, Licht und Freiraum, aber es schafft Behaglichkeit, Uriges, Geschlossenes.

Warmes Licht, in derselben Unordnung wie die Späne der OSB-Platte, mit LED-Lampen bestückt (die hervorragenden Filament-Lampen erlauben es!), eine lange Tafel zum Tagen, Reden, Dasitzen, Papiere ausbreiten, Leer lassen.

Ganz neu in unserem Büro.
Und einen Ratgeber zu LED-Lampen haben wir auch.

Kleine, beliebte Klassiker: Visitenkarten

Aquatic-3-VisitenkartenEine Visitenkarte ist der praktische Kompromiss zwischen umfangreichem, aufwändigem Prospektmaterial und einer virtuellen, flüchtigen E-Mail. Sie ist klein und hinterlässt mit der richtigen Gestaltung einen guten Eindruck. Trotz zunehmender digitaler Kommunikation, oder gerade deswegen, erfreut sie sich größter Beliebtheit, auch privat. Papier ist eben geduldig, und man kann sich mit der einfachen Geste des Überreichens gedanklich beim Gegenüber einprägen.

Abstrakt bleibt interessant, hier die Visitenkartenrückseite für einen Textilproduzenten.
Abstrakt bleibt interessant, hier die Visitenkartenrückseite für einen Textilproduzenten.

Weil der Platz auf einer Visitenkarte sehr begrenzt ist, ist sie nur mit den wichtigsten Informationen gefüllt: eigener und Firmenname, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Internetadresse und ggf. noch eine kleine Information zu Messenger-Diensten oder zur Position im Unternehmen. Sie machen keine überschwängliche, ausschweifende Werbung, sie verlieren sich nicht in langen Texten und Floskeln – eine Visitenkarte ist kompakt und informativ, sie bündelt die wichtigsten Kontaktdaten einer Person und ist damit in erster Linie nützlich. Aus diesem Grund „Kleine, beliebte Klassiker: Visitenkarten“ weiterlesen

Pusteblumen-Familie

Hochzeitseinladungen PusteblumeEine Hochzeitseinladung von uns – ohne Schnörkel, aber mit kleiner Aussage: Sylvia und Andreas heiraten, ihr Kind kam gerade zur Welt. Der neuen Familie wünschen wir alles Gute!

Gedruckt auf matt lackiertem Papier, das wirkt dezent und hochwertig. Das Format DIN lang ist portofreundlich, quer aufgeklappt aber durchaus eindrucksvoll (dann ist die Einladung immerhin 44 cm breit).

Magenta – eine Herausforderung

Workshop-Flyer vorn und Plakat im Hintergrund
Workshop-Flyer vorn und Plakat im Hintergrund

Die Universität Kassel hat eine auffällige, herausfordernde Hausfarbe. Sie sticht hervor und hebt sich ab, das ist zweifellos gut. Sie wirkt aber auch ausgesprochen emotional, subjektiv und persönlich, gelegentlich auch etwas feminin oder kindlich – je nach Einsatz.

Wir haben es hoffentlich richtig gemacht, wir arbeiteten schon oft für die Uni Kassel: Für eine Veranstaltung entwarfen wir diesmal Einladungsflyer und Plakate, der Wiedererkennung halber natürlich in der Uni-Kassel-Hausfarbe gehalten.

Ohne ihr zu viele Formen zu geben oder sie nur in filigrane Texte zu zwängen, füllt die Hausfarbe eine große Fläche, als Signalgeber, Erkennungsmerkmal und Bühne für die wichtigsten Informationen. „Magenta – eine Herausforderung“ weiterlesen

A cappella ohne Worte

Plakate, Eintrittskarten und Flyer für dodecantaDas zwölfköpfige A-cappella-Ensemble dodecanta aus Kassel wird instrumental – ohne Instrumente, aber stimmig.

Wir haben mit neuen Details und im bewährten Stil für Plakate, Flyer und Eintrittskarten gesorgt. Die »Hausfarben« Orange und Weiß bleiben dominant und bis auf einen Hauch Grau für die abstufende Gewichtung einiger Zusatzinformationen kommen keine weiteren Farben hinzu – so sieht dodecanta aus, so (er)kennt man es. 35 kg Flyer und Plakate für dodecantaDiese Regel bestätigend hilft ein Farbklecks auf den Eintrittskarten, sie bei Verkauf und Einlass schnell zu unterscheiden.

So gingen also sorgfältig verpackt fünfunddreißig Kilo bedrucktes Papier auf Reisen nach Kassel und machen Lust auf Gesang, dem die Worte fehlen.

Verständiger Flyer mit Portrait

Die Außenseite des Flyers macht neugierig
Die Außenseite des Flyers macht neugierig

Erneut verlässt ein klassischer Flyer unser Haus, mit dem Rundum-sorglos-Paket »Foto, Logo und Grafik« für das interkulturelle Schulungsangebot von Cross-Cultural Assist.

Für Cross-Cultural Assist haben wir deren gesamtes Angebot in sehr knappe, konzentrierte Worte gefasst und einen Falzflyer auf acht kleinen, quadratischen Seiten mit ihnen gefüllt. Zwischen den einladenden, informativen Titelseiten findet man eine allgemeine

und die Innenseite informiert kompakt.
Die Innenseite informiert mit unseren Texten und Bildern

Angebotszusammenfassung, einen aktuellen Bezug zur Flüchtlingsthematik und Informationen zur Person hinter CCA.

Zu den persönlichen Informationen zählen auch Portraitfotos, die wir im CCA-Büro gemacht haben und die sich nicht nur im Flyer wiederfinden, sondern auch auf der von uns betreuten Website, über die wir vor einiger Zeit bereits berichteten.

Der Flyer ist auf mattem Offsetapier gedruckt und grafisch entsprechend seriös gehalten, „Verständiger Flyer mit Portrait“ weiterlesen

Metaebene: Früher hieß das Favicon

Touch-Icons auf dem IpadFrüher genügte für Websites das Favicon, eine kleine Grafik, die in Lesezeichenlisten oder Fenstertiteln angezeigt wurde und das Zurechtfinden erleichterte. Heute kann man diese Grafik-Container-Datei aus längst vergangenen Windows-Tagen getrost ignorieren, sie wird durch eine Vielzahl neuer Möglichkeiten abgelöst: Meta-Icons, Apple-Touch-Icons, Windows-Tiles und viele mehr gibt es jetzt.

Das Wichtigste Element im Webdesign ist nun eine PNG-Bitmap-Grafik, die mit rund 200 Pixeln im Quadrat auch auf Retina-Displays oder als größeres Icon schön aussieht (das alte Favicon konnte hier in der Regel nur 32 x 32 Pixel abbilden). Eine genaue Größe muss man nicht einhalten, „Metaebene: Früher hieß das Favicon“ weiterlesen

Telegram(me) im Arbeitsalltag

Telegram-LogoSeit drei Jahren benutzen wir im Arbeitsalltag den Messenger Telegram. Das Programm wird unglaublich schnell und innovativ weiterentwickelt.

Da der Dienst wie Whatsapp, Threema & Co. ein geschlossenes System ist, müssen wir von Zeit zu Zeit Überzeugungsarbeit leisten und uns auch der Überzeugungsarbeit für andere Dienste stellen.

Telegram ist ein nicht-kommerzielles Projekt mit dem Ziel, einen absolut kostenfreien Messenger für Jedermann anzubieten, ohne die sonst üblichen Einschränkungen. Wir konzentrieren uns auf echte Privatsphäreangelegenheiten und möchten Nutzer nicht mit unsinnigen Einstellungen irritieren, welche im Endeffekt keine Sicherheit bieten. (Telegram-FAQ)

„Telegram(me) im Arbeitsalltag“ weiterlesen

Rauchzeichen als Postkarte

SVM-WeihnachtskarteZu Weihnachten ist ein kleiner Gruß immer etwas Schönes, auch im Geschäftsleben und auch mit einer vorgedruckten Karte. So handhaben es auch die SGB und das Sachverständigenbüro Müllenberg, für die wir in diesem Jahr die Firmendarstellungen ins Netz gebracht haben.

Wir haben die Weihnachtskarten für beide Büros mit auffälligen Foto-Motiven geschmückt, die sich bewusst der Masse biederer Besinnlichkeiten entziehen. Diese Sachlichkeit ist ein Muss für Sachverständige, die notwendige Auflockerung kommt durch den leicht verspielten Charakter der ausgewählten Fotografien.

Das Auflockernde ist einmal die Farbenfreude und architektonische Vielfalt auf der Karte der SGB, die gleichzeitig eine Menge Informationen (Adresse, Telefonnummer, Website) transportieren muss – sie ist gestalterisch dem Design der nagelneuen Website sehr nah. Die andere Karte zeigt plakativ und mit starkem fachlichen Bezug einen Sprinkler, der mit etwas Fantasie aber natürlich auch ein Weihnachtsstern sein kann.

SGB-Weihnachtskarte „Rauchzeichen als Postkarte“ weiterlesen

Einfach mal an alle(s) denken

Kurzbrief-Falzflyer mit BotschaftMan muss auch mal an sich selber denken – dann denkt man auch an die anderen. Mit diesem vieldeutigen Satz beschreibt sich unsere neue »Kurzbriefkarte« ganz gut, die in fast jedem unserer Briefe und Pakete steckt.

Statt uncharmanter Haftnotizen, langweiliger Ankreuzvordrucke oder viel zu leerer Briefbögen legen wir kleine Notizen in Form dieses schönen Briefchens bei. Eine Nachricht für den Empfänger – und sei es nur ein Danke – fühlt sich so gleich schöner an, im übertragenen Sinn und tatsächlich haptisch.

Wir drucken bekanntlich nur noch auf Recyclingpapier mit dem Blauen Engel. Das zu kommunizieren, vor allem aus Sicht des Designs, ist uns wichtig. Das gefaltete Kärtchen enthält dazu ein wenig erläuternden Text und lenkt mit einem naturbezogenen Foto aus einem unserer Fotografieaufträge auf das Thema.

Beide Seiten des Kurzbrief-Kärtchens

„Einfach mal an alle(s) denken“ weiterlesen

Sachverständige Rauchzeichen im Netz

Startseite der SGB-Website mit großem automatischem Wechselbild
Startseite der SGB-Website mit großen automatischen Wechselbildern

Es brennt! Ob im Notfall wirklich alles reibungslos läuft, prüft ein Technischer Sachverständiger – zum Beispiel das Team der SGB mit ihren Standorten in Weimar und Dresden, für die wir den Auftritt im Internet erstellt haben.

Die SGB führt auch spannende Rauchversuche durch. Dabei wird ein künstlicher Nebel erzeugt, der sich dann wie echter Rauch seinen Weg sucht, allerdings ohne Rückstände und Gerüche. Anschließend wird der Versuch ausgewertet – man weiß dann, ob die Branschutztechnik ihren Zweck erfüllt oder ob zusätzliche Maßnahmen nötig sind. „Sachverständige Rauchzeichen im Netz“ weiterlesen

Neu gedacht: Brandschutz mit Farbe

Bildschirmfoto SV-Büro MüllenbergSachverständigenbüros haben den Ruf,  dröge und nüchtern zu sein. Ganz genau genommen müssen Sachverständige das auch sein, um ihrer Aufgabe gerecht zu werden. Im Bereich Branschutz gilt das ganz besonders, denn hier geht es im schlimmsten Fall nicht nur um Sachwerte, sondern um Menschenleben.

Dass der Auftritt eines Brandschutzsachverständigenbüros nicht genau so holprig aussehen muss wie das Kompositum selber, haben wir uns als Ziel gesetzt und es auch erreicht.

Für das Büro von Dipl.-Ing. Ulf Müllenberg haben wir uns ordentlich ins Zeug gelegt und eine Website erstellt, die einerseits die nötige Seriosität und Fachkompetenz demonstriert, andererseits aber auch durch eine untypische Frische anspricht. „Neu gedacht: Brandschutz mit Farbe“ weiterlesen

Ein Messestand für wandernde Sänger

Ahle Wurscht als kleiner Snack – regionaltypischer geht’s kaum. Ohne diese nordhessische Spezialität wäre der Messestand des Sängerwegs auf der Gesangsmesse chor.com aber bestimmt genau so anziehend gewesen, das präsentierte Thema spiegelte er in jedem Detail wider: Natur zum Durchwandern, so weit das Auge reicht!

Sängerweg-Website
Auch online dieselbe Bildsprache wie Druckmedien und Messestand: klar erkennbar zusammengehörend.

Zugegeben, der Messestand ist nur 2 x 4 Meter groß gewesen – aber gerade deshalb war uns jedes Detail so wichtig. Neben den offensichtlichen und weithin sichtbaren Großformatfotos, die den Messestand eingerahmt haben, bestand das Mobiliar aus einladend abwechslunsgreichen Baumstümpfen, Ästen, Zweigen und naturbelassenen Holzbohlen. „Ein Messestand für wandernde Sänger“ weiterlesen

Natürliche Beweisfotos im Grünen

In den warmen, sonnigen Sommermonaten waren wir in Nentershausen unterwegs und haben in der wunderschönen Natur einen Chor fotografiert, der dort wandern war. Aus diesen Fotos (und weiteren, die wir im Nachgang gemacht haben) ist nun Werbematerial entstanden.

Sängerweg-Lesezeichen-lang

Es wirbt für den Sängerweg, ein Angebot in der Region, das eine komplexe, einladende Kombination aus der wirklich wahnsinnig schönen Natur, einem umfassenden Service für Sänger und Chöre sowie den Übernachtungsmöglichkeiten des dortigen Feriendorfs ist. „Natürliche Beweisfotos im Grünen“ weiterlesen

Kleine Härchen an der Karotte

Für einen Raum eine Auswahl an Bildern zu treffen, ist mit vielen Überlegungen verbunden. Das haben wir gemerkt, als wir unser Raumkonzept für die Neugestaltung des Speisesaals im Sozial-Center Kassel entwickelt haben.

Um den Raum mit sinnlich-gedanklichem Inhalt zu füllen, ihn eine Geschichte erzählen zu lassen, haben wir Fotomotive (die 70 x 50 cm groß und für lange Haltbarkeit und unbeschreibliche Farbbrillanz direkt hinter Acrylglas gedruckt wurden) in die Gestaltung einbezogen.


Auswahlkriterien waren die Farbvielfalt, Detailaufnahmen von heimischen Obst- und Gemüsesorten und das Verhältnis von Obst zu Gemüse: rote Tomaten, orange Karotten, grüne Erbsen „Kleine Härchen an der Karotte“ weiterlesen

Pssst – besonders helle leise speisen

Mitte dieses Jahres haben wir gemeinsam mit dem Kasseler Sozial-Center der Heilsarmee ein Raumgestaltungskonzept erarbeitet, einen Speisesaal für die nächsten Jahre zu ertüchtigen. Über die Anforderungen und ersten Ideen berichteten wir bereits, mittlerweile ist unser Entwurf umgesetzt und der neue Raum in Benutzung.

Gesamter Raum Sozial-Center KasselWir haben uns einige besondere Details einfallen lassen, um diesen Raum der Gemeinschaft, des gewohnten Regelmäßigen und des Speisens (diese Notwendigkeit ist für die Bewohner und Gäste an diesem Ort eben keine Selbstverständlichkeit) so zu gestalten, dass der Raum seiner Bedeutung gerecht wird. „Pssst – besonders helle leise speisen“ weiterlesen

Singend auf Premium-Wegen

Premiumweg-ChorwandernWandern und singen, klassisch und zeitlos. In der nahezu unberührten Natur in der Mitte Deutschlands haben wir während eines Probewanderns rund um die Tannenburg bei Nentershausen die Natur erkundet.

Um die Vorzüge dieser weitläufigen Naturidylle vor allem für wandernde Chöre oder allgemein naturverbundene Gesangsfreunde hervorzuheben, arbeiten wir in Zusammenarbeit mit einem örtlichen Feriendorf an verschiedenen Präsentationen – dazu später mehr.Premiumweg-Wegweiser

Also haben wir uns mit Fotoausrüstung und einem Chor aufgemacht und den neuen Premium-Wanderweg P18 erkundet, schöne Lieder gesungen (bzw. dabei zugehört – klare Aufgabenteilung) und eine Menge schöner Motive eingefangen, die bald an verschiedenen Orten zu sehen sein werden.

Von und mit anderen Kulturen lernen

Cross-Cultural-Assist-LogoIn unserem Alltag begegnet und kulturelle Vielfalt bereits täglich. Oft bemerken wir sie nicht, so normal ist sie für uns geworden. In vielen Situationen stoßen die Bräuche und Kulturen unterschiedlicher Länder jedoch aufeinander und sorgen durch Unverständnis zumindest für »verzögernde Denkpausen«.

Im wirtschaftlichen Bereich kann der Erfolg international agierender Firmen durch das Aufeinanderstoßen verschiedener Umgangs- und Handhabungsformen große Probleme verursachen. Hier setzten Trainer für interkulturelle Schulungen an und helfen, Cross-Cultural-Assist-Webseitediese unterschiedlichen Denkweisen einerseits zu beseitigen, andererseits aber auch ein Verständnis für andere Kulturen aufzubauen.

Wir haben für Cross-Cultural Assist – ein Angebot langjährig erfahrener Trainer, die diese interkulturellen Lösungen erarbeiten – einerseits ein Corporate Design entwickelt, andererseits auch einen zugehörigen kompakten Internetauftritt gestaltet.

Das Logo ist einfach gehalten, aber sehr symbolhaft: Das Vermittlungsmedium (nicht nur) unterschiedlicher Kulturen schlechthin ist die Sprache, und das international verständlichste Symbol dafür die Sprechblase. „Von und mit anderen Kulturen lernen“ weiterlesen

Essen wird gemütlicher – Speisesaal 2.0

Viel Planung und ausführliche Skizzen halfen bei der Beurteilung der Entwürfe
Viel Planung und ausführliche Skizzen helfen bei der Beurteilung der verschiedenen Entwürfe
Ein Zwischenentwurf – der wird nicht ungesetzt, ist aber gute Grundlage für das abschließende Design
Ein Zwischenentwurf – wird nicht ungesetzt, ist aber Grundlage für das abschließende Design

Im Moment machen wir hell, leise und interessant – die Entwurfsphase für unser Raumdesign ist beendet, die Umsetzung beginnt.

Zusammen mit der Leitung des Kasseler Sozial-Centers der Heilsarmee und einer alteingesessenen örtlichen Schreinerei renovieren wir einen Speisesaal, der nach vielen Jahren intensiver Nutzung mehr als nur einen neuen Anstrich braucht.

Renovieren meinen wir im ursprünglichen Wortsinn (von mittelfranzösisch renover, erneuern/verbessern): Die Zweckmäßigkeit des Raums war stets gegeben, aber hat die Stimmung auch dominiert. Widerstandsfähig, pflegeleicht und geräumig muss ein Speisesaal für den Unterhalt und Betrieb sein, für das Speisen sollte er aber auch ein gewisses Maß an Gemütlichkeit bieten, damit das Essen und Trinken in einer schönen Atmosphäre stattfinden und das Wort »Genuss« gleichberechtigt genannt werden kann. „Essen wird gemütlicher – Speisesaal 2.0“ weiterlesen

Wir machen es Herrn von Kamp nach

Hermann Adam von Kamp schrieb es 1818 und wir taten es – ab sofort gilt unsere neue Adresse in Hannover. Damit sind wir noch näher bei unseren Kunden und grundsätzlich besser angebunden.

Ein wenig trauern wir dreizehn Jahren in der Kulturstadt Weimar hinterher, freuen uns aber sehr auf die neue niedersächsische Umgebung.

Ende April war das Weimarer Büro beinahe leer
Ende April war das Weimarer Büro beinahe leer

Alles neu macht der Mai
macht die Seele frisch und frei
Laßt das Haus, kommt hinaus,
windet einen Strauß!
Rings erglänzet Sonnenschein
duftend pranget Flur und Hain
Vogelsang, Hörnerklang
tönt den Wald entlang

„Wir machen es Herrn von Kamp nach“ weiterlesen

Fast wie Weihnachten – wir packen ein, Sie aus

Neben unserer Hauptarbeit, die das Gestalten von allem Erdenklichen (Sternchentext) ist, kümmern wir uns auch darum, dass das bis zum Besten ausgearbeitete Design auch anständig umgesetzt wird.

30 kg Postkarten für die Konzerte des Chors provocale
30 kg Postkarten für die Konzerte des Chors provocale, für die wir die gesamte Werbung entwarfen

Das beste Beispiel sind Drucksachen: Für sehr viele unserer Kunden entwerfen wir das übliche Produkt (mit nicht ganz üblicher – im Sinne von alltäglicher – Gestaltung), nämlich Bürografik im weitesten Sinn. Dabei entstehen auch Designs für Visitenkarten, Briefpapiere, Flyer und Prospekte, die wir für unsere Kunden nach erledigter Entwurfsarbeit gleich zur Druckerei bringen.

Vorher wählen wir gemeinsam noch einige Dinge aus, wie Papiersorten, Druckfarben und kleine Besonderheiten in der Weiterverarbeitung. Daran denkt vorher kaum einer – wir schon, denn damit lässt sich noch einiges verfeinern. Hinterher soll der Empfänger nämlich »Aha!« sagen oder zumindest denken. „Fast wie Weihnachten – wir packen ein, Sie aus“ weiterlesen

Stimmenvielfalt im variablen Dutzend

dodecanta-Logo Das Kasseler A-cappella-Ensemble dodecanta: mit zwölf Stimmen auf höchstem Niveau – vielstimmig und ohne Einschränkung im Repertoire singen die allesamt sehr gesangserfahrenen Ensemblemitglieder thematisch sorgfältig ausgewählte Programme.

Das taten sie bisher als ensemble grandisinvolto, nun aber durch eine interne Umorientierung als dodecanta – ein Wortspiel aus dem Lateinischen, das den Anspruch des Ensembles widerspiegelt.

Wir haben dodecanta bei der Namenswahl unterstützt und anschließend in den vergangenen Monaten ein neues einheitliches Erscheinungsbild entwickelt, eine Corporate Identity. „Stimmenvielfalt im variablen Dutzend“ weiterlesen

Entweder, oder – unsere Schokoladenseite

SchokoladeEntweder, oder – Sie haben die Wahl. In Zukunft werden Sie das bei uns öfter lesen, denn wir standen Anfang des Jahres selber vor diesem Entweder-oder – und wir haben uns entschieden: Ab Mai finden Sie uns in Hannover. Damit sind wir zentraler, besser erreichbar, flexibler.

Während unserer Entscheidungsphase gab es mächtig viel Schokolade als Nervennahung, und während wir unseren Umzug planen, teilen wir diese köstliche Süßigkeit mit Ihnen. Vorerst leider nur virtuell, als Foto, das wir zu einem Hauptmotiv unserer zukünftigen Geschäftskommunikation machen. „Entweder, oder – unsere Schokoladenseite“ weiterlesen

Nicht Bach, Meer sollt‘ er heißen!

trio inventio Bach-PlakateBei einem Logo – wir berichteten – sollte es nicht bleiben: Das trio inventio hat für seine ersten Auftritte neben einer sorgfältig ausgearbeiteten musikalischen Darbietung auch auf die Optik geachtet und bringt Details aus petrol-grünem Stoff mit auf die Bühne.

Wir hatten ihn als Vorgabe hier und haben ihn sehr treffend als Abgleich für die Farbgebung der ersten Handzettel und Plakate genutzt. Das Ergebnis ist ein auffallendes Grafikdesign für die Plakate und Flyer, das neben dem neuen Logo auch das Trio zeigt.

Wer zu einem der fünf Konzerte geht, wird neben einem Programm, das ausschließlich Johann Sebastian Bach gewidmet ist, eine ideenreiche und innovative Darbietung mit Bezug zu Lebensthemen der damaligen Zeit erleben.

WordPress macht Schule

Bossental-InternetseiteWir haben für die Grundschule Bossental ein Einstiegsdesign für das Inhaltsverwaltungssystem bzw. CMS WordPress vorbereitet und das Lehrerkollegium in der Nutzung geschult.

Aus den Entwürfen für die Titelgrafik entstand ein Logo, das die Schule nun auch auf gedruckten Veröffentlichungen nutzt und dadurch über einen einheitlichen Auftritt verfügt. Es zeigt stilisiert die durch den Stadtteil fließende Bosse sowie ein vierblättriges Kleeblatt, das sich im Schulalltag als Symbol für vier Lernzielgruppen bewährt hat.

„WordPress macht Schule“ weiterlesen

Drei Punkte für das trio inventio

trio inventio LogoentwürfeEin neues Trio betritt im März die Musikszene in Nordhessen – mit Gesang, Violine und Orgel bzw. Klavier wird das trio inventio seinem Namen Ehre machen und seine Programme ideenreich und möglichst innovativ gestaltet darbieten.

Sopranistin Martje Grandis, Sören Gehrke mit der Violine und Vera Osina an den Tasten präsentieren ein Programm, das ausschließlich Johann Sebastian Bach gewidmet ist: »Nicht Bach, Meer sollt‘ er heißen!« steht als Titel über dem Konzert und greift damit ein bewunderndes Zitat Ludwig van Beethovens auf.

Wir haben im Vorfeld gearbeitet und dem Trio ein entsprechendes Logo spendiert, das – wie der Anspruch des Trios an die Darbietung – ideenreich und innovativ ist. Allzu klassisch und gesetzt durfte es daher nicht sein, Serifen schieden also aus, genau wie zu viel Schnörkelei oder plumpe Musiksymbolik. Es musste den anspruchsvollen Charakter des Trios darstellen, also klar, selbstbewusst und frei von barocker Schwere sein. Handschrift und ein deutliches inventio bringen es auf den Punkt – oder besser: die drei Punkte (Köpfe). Diese bringen auf den angedeuteten Notenlinien den nötigen Kniff hinein, der dem Logo schlussendlich das innovative i-Tüpfelchen aufsetzt.