LED-Profil

Es ist schon einige Zeit her, dass wir ein sehr schlankes LED-Profil entwarfen. Das Besondere: Das Aluprofil ist sehr flach, eventuell benötigte Höhe kann durch viele verschiedene Aufsätze gewonnen werden.

Das Profil zeichnet sich durch vielfältige Einsatzmöglichkeiten aus. Es lässt sich beispielsweise fertig konfektioniert spaltfrei in Nuten einklipsen, ohne es von hinten verschrauben oder demontieren zu müssen. Es bietet im Innern außerdem Platz für mitgeführte Stromleitungen, was bei großen Profillängen eimem Spannungsabfall zum Ende hin vorbeugt. Drei unterschiedliche Abdeckungen sorgen für verschiedene optische Eigenschaften.

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Kleine Website für kleine Fische

Eine eigene Website gehört zu Recht immer noch zu einem wichtigen Teil der eigenen Unternehmenspräsenz. Viele Kleinigkeiten sind zu beachten, wie beispielsweise verständliche, vollständige Informationen über das Angebot, ein kleiner Blick hinter die Kulissen, verschiedene Kontaktwege und natürlich die Optik.

Technisches und Lebendiges zu vereinen, die faszinierende Unterwasserwelt gestalterisch mit Know-How zu verknüpfen, das war das Ziel für die kleine Visitenkarte im Netz der Reef-Manufaktur. Ein Rückblick, aus dem Archiv.

Ein Mini-Star am Firmament

Na, wer kennt sie noch? Die letzte Stufe der Miniaturisierung in der Welt der Glühlampen ging sang- und klanglos unter. Die »Ministar« von Osram war eine Halogenlampe, die das erreichen sollte, was LEDs jetzt übernehmen: Kleinstes Leuchtmittel mit viel gerichtetem Licht.

Bis zu 50 Watt leistete sie, wurde brüllend heiß, bot aber ein ausgezeichnetes Licht. Hochwertige Niedervolt-Halogenlampen hatten gut und gerne 5000 Stunden Lebensdauer, ihre Hochvolt-Pendants, die heute noch häufig im Einsatz sind, schaffen das nicht (dort ist nach 2000 Stunden Schluss). So lange wie eine LED ist das nicht, die kommt an 15000–25000 Stunden Lebensdauer heran. Die Lichtqualität war aber um Längen besser, und auch die Lichtmenge, die dieser kleine Halogenstift lieferte, war enorm.

Wir haben für dieses tolle Leuchtmittel vor rund 10 Jahren zwei Leuchten entworfen, die MIN-I und MIN-II. Die Prototypen sind jetzt immer noch im Einsatz, obwohl es seit Jahren keine Ersatzlampen mehr gibt. Die Ministar hält …

6 × 6 = Intervention des Digitalen

Ehrlichkeit im Detail

Eine Intervention des Digitalen ist ein künstlicher, gekünstelter und kunstvoller Rückblick und Ausblick. 6 × 6 Glühlampen. Eine Matrix, ein Raster – das, was wir uns täglich stundenlang vor Augen halten, in beiderlei Sinn.

Herunterbrechen auf das, was es ist. Damit spielen, ganz bewusst, es schön finden. Den Glühdraht, die Verschaltung, die eingeschränkten Möglichkeiten und eine ganz neue, lebendige Fantasie.

Und auf einmal wird der alltägliche Bildschirm zum ästhetischen Objekt und zur Auseinandersetzung.

Entstanden in Zeiten, in denen es noch keine Smartphones gab. Heute aktueller und kritischer denn je.

Kisten und Platten

Eine in sich geschlossene Kapsel, ein Raum aus Boden, Wand und Decke bildet OSB-Platte. Diffus im warmen Holzton, im Detail ein wildes Spiel aus detailreichem Naturstoff, geglättet, versiegelt. Das Baumaterial Nummer 1 wird zum Möbel. Und zum Raum, der trotzdem geöffnet ist.

Das erhält sehr viel Platz, Licht und Freiraum, aber es schafft Behaglichkeit, Uriges, Geschlossenes.

Warmes Licht, in derselben Unordnung wie die Späne der OSB-Platte, mit LED-Lampen bestückt (die hervorragenden Filament-Lampen erlauben es!), eine lange Tafel zum Tagen, Reden, Dasitzen, Papiere ausbreiten, Leer lassen.

Ganz neu in unserem Büro.
Und einen Ratgeber zu LED-Lampen haben wir auch.

Metaebene: Früher hieß das Favicon

Touch-Icons auf dem IpadFrüher genügte für Websites das Favicon, eine kleine Grafik, die in Lesezeichenlisten oder Fenstertiteln angezeigt wurde und das Zurechtfinden erleichterte. Heute kann man diese Grafik-Container-Datei aus längst vergangenen Windows-Tagen getrost ignorieren, sie wird durch eine Vielzahl neuer Möglichkeiten abgelöst: Meta-Icons, Apple-Touch-Icons, Windows-Tiles und viele mehr gibt es jetzt.

Das Wichtigste Element im Webdesign ist nun eine PNG-Bitmap-Grafik, die mit rund 200 Pixeln im Quadrat auch auf Retina-Displays oder als größeres Icon schön aussieht (das alte Favicon konnte hier in der Regel nur 32 x 32 Pixel abbilden). Eine genaue Größe muss man nicht einhalten, „Metaebene: Früher hieß das Favicon“ weiterlesen

Telegram(me) im Arbeitsalltag

Telegram-LogoSeit fünf Jahren benutzen wir im Arbeitsalltag den Messenger Telegram. Das Programm wird unglaublich schnell und innovativ weiterentwickelt.

Da der Dienst wie Whatsapp, Threema & Co. ein geschlossenes System ist, müssen wir von Zeit zu Zeit Überzeugungsarbeit leisten und uns auch der Überzeugungsarbeit für andere Dienste stellen.

Telegram ist ein nicht-kommerzielles Projekt mit dem Ziel, einen absolut kostenfreien Messenger für Jedermann anzubieten, ohne die sonst üblichen Einschränkungen. Wir konzentrieren uns auf echte Privatsphäreangelegenheiten und möchten Nutzer nicht mit unsinnigen Einstellungen irritieren, welche im Endeffekt keine Sicherheit bieten. (Telegram-FAQ)

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Sachverständige Rauchzeichen im Netz

Startseite der SGB-Website mit großem automatischem Wechselbild
Startseite der SGB-Website mit großen automatischen Wechselbildern

Es brennt! Ob im Notfall wirklich alles reibungslos läuft, prüft ein Technischer Sachverständiger – zum Beispiel das Team der SGB mit ihren Standorten in Weimar und Dresden, für die wir den Auftritt im Internet erstellt haben.

Die SGB führt auch spannende Rauchversuche durch. Dabei wird ein künstlicher Nebel erzeugt, der sich dann wie echter Rauch seinen Weg sucht, allerdings ohne Rückstände und Gerüche. Anschließend wird der Versuch ausgewertet – man weiß dann, ob die Branschutztechnik ihren Zweck erfüllt oder ob zusätzliche Maßnahmen nötig sind. „Sachverständige Rauchzeichen im Netz“ weiterlesen

Neu gedacht: Brandschutz mit Farbe

Bildschirmfoto SV-Büro MüllenbergSachverständigenbüros haben den Ruf,  dröge und nüchtern zu sein. Ganz genau genommen müssen Sachverständige das auch sein, um ihrer Aufgabe gerecht zu werden. Im Bereich Branschutz gilt das ganz besonders, denn hier geht es im schlimmsten Fall nicht nur um Sachwerte, sondern um Menschenleben.

Dass der Auftritt eines Brandschutzsachverständigenbüros nicht genau so holprig aussehen muss wie das Kompositum selber, haben wir uns als Ziel gesetzt und es auch erreicht.

Für das Büro von Dipl.-Ing. Ulf Müllenberg haben wir uns ordentlich ins Zeug gelegt und eine Website erstellt, die einerseits die nötige Seriosität und Fachkompetenz demonstriert, andererseits aber auch durch eine untypische Frische anspricht. „Neu gedacht: Brandschutz mit Farbe“ weiterlesen

Ein Messestand für wandernde Sänger

Ahle Wurscht als kleiner Snack – regionaltypischer geht’s kaum. Ohne diese nordhessische Spezialität wäre der Messestand des Sängerwegs auf der Gesangsmesse chor.com aber bestimmt genau so anziehend gewesen, das präsentierte Thema spiegelte er in jedem Detail wider: Natur zum Durchwandern, so weit das Auge reicht!

Sängerweg-Website
Auch online dieselbe Bildsprache wie Druckmedien und Messestand: klar erkennbar zusammengehörend.

Zugegeben, der Messestand ist nur 2 x 4 Meter groß gewesen – aber gerade deshalb war uns jedes Detail so wichtig. Neben den offensichtlichen und weithin sichtbaren Großformatfotos, die den Messestand eingerahmt haben, bestand das Mobiliar aus einladend abwechslunsgreichen Baumstümpfen, Ästen, Zweigen und naturbelassenen Holzbohlen. „Ein Messestand für wandernde Sänger“ weiterlesen

Kleine Härchen an der Karotte

Für einen Raum eine Auswahl an Bildern zu treffen, ist mit vielen Überlegungen verbunden. Das haben wir gemerkt, als wir unser Raumkonzept für die Neugestaltung des Speisesaals im Sozial-Center Kassel entwickelt haben.

Um den Raum mit sinnlich-gedanklichem Inhalt zu füllen, ihn eine Geschichte erzählen zu lassen, haben wir Fotomotive (die 70 x 50 cm groß und für lange Haltbarkeit und unbeschreibliche Farbbrillanz direkt hinter Acrylglas gedruckt wurden) in die Gestaltung einbezogen.


Auswahlkriterien waren die Farbvielfalt, Detailaufnahmen von heimischen Obst- und Gemüsesorten und das Verhältnis von Obst zu Gemüse: rote Tomaten, orange Karotten, grüne Erbsen „Kleine Härchen an der Karotte“ weiterlesen

Pssst – besonders helle leise speisen

Mitte dieses Jahres haben wir gemeinsam mit dem Kasseler Sozial-Center der Heilsarmee ein Raumgestaltungskonzept erarbeitet, einen Speisesaal für die nächsten Jahre zu ertüchtigen. Über die Anforderungen und ersten Ideen berichteten wir bereits, mittlerweile ist unser Entwurf umgesetzt und der neue Raum in Benutzung.

Gesamter Raum Sozial-Center KasselWir haben uns einige besondere Details einfallen lassen, um diesen Raum der Gemeinschaft, des gewohnten Regelmäßigen und des Speisens (diese Notwendigkeit ist für die Bewohner und Gäste an diesem Ort eben keine Selbstverständlichkeit) so zu gestalten, dass der Raum seiner Bedeutung gerecht wird. „Pssst – besonders helle leise speisen“ weiterlesen

Von und mit anderen Kulturen lernen

Cross-Cultural-Assist-LogoIn unserem Alltag begegnet und kulturelle Vielfalt bereits täglich. Oft bemerken wir sie nicht, so normal ist sie für uns geworden. In vielen Situationen stoßen die Bräuche und Kulturen unterschiedlicher Länder jedoch aufeinander und sorgen durch Unverständnis zumindest für »verzögernde Denkpausen«.

Im wirtschaftlichen Bereich kann der Erfolg international agierender Firmen durch das Aufeinanderstoßen verschiedener Umgangs- und Handhabungsformen große Probleme verursachen. Hier setzten Trainer für interkulturelle Schulungen an und helfen, Cross-Cultural-Assist-Webseitediese unterschiedlichen Denkweisen einerseits zu beseitigen, andererseits aber auch ein Verständnis für andere Kulturen aufzubauen.

Wir haben für Cross-Cultural Assist – ein Angebot langjährig erfahrener Trainer, die diese interkulturellen Lösungen erarbeiten – einerseits ein Corporate Design entwickelt, andererseits auch einen zugehörigen kompakten Internetauftritt gestaltet.

Das Logo ist einfach gehalten, aber sehr symbolhaft: Das Vermittlungsmedium (nicht nur) unterschiedlicher Kulturen schlechthin ist die Sprache, und das international verständlichste Symbol dafür die Sprechblase. „Von und mit anderen Kulturen lernen“ weiterlesen

Essen wird gemütlicher – Speisesaal 2.0

Viel Planung und ausführliche Skizzen halfen bei der Beurteilung der Entwürfe
Viel Planung und ausführliche Skizzen helfen bei der Beurteilung der verschiedenen Entwürfe

Ein Zwischenentwurf – der wird nicht ungesetzt, ist aber gute Grundlage für das abschließende Design
Ein Zwischenentwurf – wird nicht ungesetzt, ist aber Grundlage für das abschließende Design

Im Moment machen wir hell, leise und interessant – die Entwurfsphase für unser Raumdesign ist beendet, die Umsetzung beginnt.

Zusammen mit der Leitung des Kasseler Sozial-Centers der Heilsarmee und einer alteingesessenen örtlichen Schreinerei renovieren wir einen Speisesaal, der nach vielen Jahren intensiver Nutzung mehr als nur einen neuen Anstrich braucht.

Renovieren meinen wir im ursprünglichen Wortsinn (von mittelfranzösisch renover, erneuern/verbessern): Die Zweckmäßigkeit des Raums war stets gegeben, aber hat die Stimmung auch dominiert. Widerstandsfähig, pflegeleicht und geräumig muss ein Speisesaal für den Unterhalt und Betrieb sein, für das Speisen sollte er aber auch ein gewisses Maß an Gemütlichkeit bieten, damit das Essen und Trinken in einer schönen Atmosphäre stattfinden und das Wort »Genuss« gleichberechtigt genannt werden kann. „Essen wird gemütlicher – Speisesaal 2.0“ weiterlesen

Funktion und Nutzen von LED-Flutern

LED-Baustrahler-Beispiel 6Zu Zeiten, als der typische Baustrahler mit schwarz lackiertem Aluminiumdruckgussgehäuse – weiß war beinahe zu schick – 500 Watt überwiegend in Wärme umgewandelt hat, weil das Glühlampen eben so machen, fand man diese urtümlichste der billigen Zweckbeleuchtungen nur da, wo sie hingehörten – nämlich auf dem Bau, in kaum benutzten Kellern, als Übergangslicht in Industriehallen oder gekoppelt an Bewegungsmelder in Hinterhöfen.

Man sah sie eher selten im zweckfremden Einsatz, LED-Baustrahler-Beispiel 2wie sie Kundenparkplätze des örtlichen Supermarkts, Schilder von Imbissbuden am Landstraßenzubringer oder das Autoangebot des An-und-Verkauf-Händlers im Industriegebiet beleuchteten. Man vermied ihren zweckfremden Einsatz nicht, weil sie mehr blenden als zu erhellen oder dramatische Schlagschatten erzeugen, sondern weil sie eine Menge Energie verbrauchen und ein Leuchtmittelwechsel nach kurzen 1000 Stunden nötig war (manchmal auch 2000 Stunden bei Markenware) – der Baustrahler war weder sparsam noch einfach zu warten.

LED-Licht ist günstig geworden – und billig

LED-Baustrahler-Beispiel 4Das hat sich seit dem Siegeszug der LED mit ihrem Ruf, eine Art Wunderwaffe im Kampf gegen Ressourcenverbrauch zu sein, geändert. Der LED-Fluter ist groß im Kommen, jener mit dem kleinen gleißenden Lichtpunkt einer »Power-LED« oder wahlweise der Retrofit-Einsatz für den Sockel R7s, der die Halogenlampe ersetzt: Schluss mit hunderten Watt Stromverbrauch und dem ständigen Leiteranstellen für den Lampenwechsel.

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Social-Media-Landebahn

Ausschnitt Sozialmedien-EinstiegsseiteVerschleiernde Hotlines und mit Pflichtfeldern gespickte Kontaktformulare erhitzen nicht selten die Gemüter, der Blick ins Impressum eines Internetauftritts ist daher beinahe zur Gewohnheit geworden.

Knifflig wird es bei den sozialen Medien: Profile bei Facebook, Twitter, Xing etc. pp. bieten viele Vorteile, doch auch hier schlägt die Impressumspflicht zu (wahrscheinlich – eine weitere rechtliche Grauzone im Netz).

In diesen Profilen einen Link zur eigenen Anbieterkennzeichnung zu setzen ist quasi Standard geworden, und somit landet der interessierte Social-Media-Surfer knallhart auf der formalen Unterseite eines ansonsten aufwändig gestalteten Internetauftritts.

Zielgruppenoptimierte »Landing Page«

Facebook-Infofeld BildschirmfotoBesucher eines Social-Media-Profils kommen mit anderem Vorwissen auf die eigene Website als beispielsweise Suchmaschinennutzer. Um beide Welten zu verbinden, gestaltet sich die ideale Einstiegsseite also anders als die Startseite und (ganz besonders) das Impressum.

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Stressfrei mit Bus und Bahn

In zwei Artikeln in der Zeitschrift Der Nahverkehr, dem offiziellen Organ des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), erklären wir unser Designkonzept »Leitmarke«, das an vielen Stellen die Informationsvermittlung im Nahverkehr vereinfacht und Hemmschwellen bei Nicht- und Gelegenheitsnutzern senkt.

DNV-Titel
Der erste Artikel Stressfreier Zugang zum Nahverkehr (Ausgabe 7-8/2012) beschreibt den »Empfangspunkt«, eine Designstudie zu einer Informationsstele, die technisch zeitgemäß und gestalterisch in vielerlei Hinsicht optimiert wurde. So steht einerseits die Darstellung von Informationen im Vordergrund, andererseits aber auch die radikale Verkörperung des Einfachen für Rationalität, Ordnung und Verständlichkeit.

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Für den Kunden hinter die Kulissen geschaut

Glas schleifen, vor allem das Flächenschleifen mit höchster optischer Güte, ist ein ausgesprochen selten gewordenes Handwerk. Einer der letzten Betriebe dieser Art fertigt am Thüringer Rennsteig für die Pokalmanufaktur brillante Glastrophäen und ausgefallene Sonderlösungen – wir berichteten darüber.

Um den Kunden der Pokalmanufaktur dieses präzise und höchst interessante Handwerk ein wenig näher zu bringen, haben wir für die Gestaltung verschiedener Werbe- und Präsentationsmedien die Produktion fotografiert. Webseiten, Messestände, Kataloge und Prospekte gewähren mit diesen Bildern einen interessanten Blick hinter die Kulissen der Firma.

Da es nichts Interessanteres gibt, als Neues zu entdecken, teilen wir unsere Eindrücke gerne mit Ihnen:

Designers Spielwiese – Pokalmanufaktur

Logo-Ausschnitt Pokalmanufaktur
Es gibt für einen Designer nichts Interessanteres, als wasserstrahlgeschnittenes Glas, fein gebürstete Metalle, lasergravierte Kunststoffe, über fotobelichtete Schablonen sandgestrahlte Oberflächen, vollautomatisch optisch vermessene und präzise gefräste Werkstücke – eine Spielwiese der Materialbearbeitung, die unendliche Möglichkeiten der kreativen Umsetzung bietet.

Die Pokalmanufaktur in Weimar verfügt über diese Spielwiese auf etwa 3000 qm Hallenfläche und fertigt hier ausgefallene Sonderanfertigungen aus dem Bereich der Pokale und Trophäen. „Designers Spielwiese – Pokalmanufaktur“ weiterlesen

Quelloffener Datensammler

Wir setzen uns täglich mit den Möglichkeiten auseinander, einerseits Datenschutzwünsche von Webseitennutzern zu berücksichtigen, andererseits unseren Kunden brauchbare Nutzungsstatistiken ihrer Webseiten zu liefern, die für die Optimierung und Weiterentwicklung des Angebots durchaus wichtig sind.

Ein guter Kompromiss in der großen Wolke aus rechtlichen Grauzonen, die der Datenschutz im Internet derzeit ist, ist unserer Meinung und Erfahrung nach Piwik. „Quelloffener Datensammler“ weiterlesen

Ansturm auf musizierende Designklassiker

Zur Langen Nacht der Kölner Museen strömten über 600 Design- und Technikinteressierte in unsere Sonderausstellung “The Next Apple Symphony” im Kunsthaus Rhenania, um in einer multimedialen Show seltene Computer der letzten 30 Jahre zu erleben.

Die Besucher entdeckten in dieser Auswahl technischer Raritäten aus dem Fundus des Kölner Medien-Museums – dem Initiator dieser Ausstellung – Parallelen und Unterschiede zu heutiger Technik. So wurde neben dem ersten seriell gefertigten Apple-Computer von 1982 oder dem ersten Apple-Laptop auch einige Computer der Firma NeXT gezeigt, die durch ihr besonderes Design auffielen. „Ansturm auf musizierende Designklassiker“ weiterlesen

Ausstellung “The Next Apple Symphony”

Revolutionäres Design, überwältigende Technik – Ende der Achtziger schrieb die Firma NeXT Schlagzeilen, wie heute das Unternehmen Apple mit seinen Produkten. Reiner Zufall? Wohl kaum – mit beiden Firmen verbindet man Persönlichkeiten wie Steve Jobs, Hartmut Esslinger oder Jonathan Ive.

Die Parallelen zwischen damals und heute zeigt die Ausstellung The Next Apple Symphony, die wir aktuell für die lange Nacht der Kölner Museen vorbereiten. Wir zeigen unter anderem auch einen NeXTcube, der seinerzeit der erste Webserver der Welt war. „Ausstellung “The Next Apple Symphony”“ weiterlesen

Weiß = weiß

Seit die Glühlampe durch eine unüberschaubare Vielzahl technologisch fortschrittlicherer Leuchtmittel in den Schatten gestellt wurde, ist die Auswahl der richtigen Lichtquelle nicht nur eine Glaubensfrage – die Möglichkeiten, das »richtige Licht« zu finden, sind vielfältig und für den Laien unüberschaubar.

Die Frage nach der Temperatur des Lichts, ob warmweiß (um 3000 Kelvin) oder neutralweiß (ca. 4000 Kelvin) oder tageslichtweiß (rund 6000 Kelvin) ist eine Sache, hier helfen viele Hersteller mittlerweile mit eindeutigen Angaben auf der Verpackung. Der Farbwiedergabeindex (Ra) der Lampen wird jedoch gerne verschwiegen – hier trennt sich die Spreu vom Weizen: Eine gute Farbwiedergabe zu erzeugen ist aufwendig und teuer.

Die Firma XAL hat den Unterschied auf ihrem Messestand (light+building 2012) zwischen dem »üblichen« und dem hochwertigen Farbwiedergabeindex gegenübergestellt. Die Farbtemperatur ist die selbe. Es fällt erst im direkten Vergleich auf: Licht, das wir subjektiv als weiß empfinden, wirkt gelb, die Farben leblos (links).

Kritiker des schlechten Lichts moderner Lichtquellen könnten in Leuchtmitteln mit einem Ra über 90 neue Freunde finden, eine ehrliche Angabe der Hersteller vorausgesetzt.

Vertiefendes bei Wikipedia: Farbwiedergabeindex und Farbtemperatur.

LED-Profil abgelichtet

Endlich halten wir das LED-Profil, über welches Sie hier mehr erfahren, in den Händen – und präsentieren Ihnen nun auch Fotografien davon.

Das Profil zeichnet sich durch vielfältige Einsatzmöglichkeiten aus. Es lässt sich beispielsweise fertig konfektioniert spaltfrei in Nuten einklipsen, ohne es von hinten verschrauben oder demontieren zu müssen. Es bietet im Innern außerdem Platz für mitgeführte Stromleitungen, was bei großen Profillängen eimem Spannungsabfall zum Ende hin vorbeugt. Drei unterschiedliche Abdeckungen sorgen für verschiedene optische Eigenschaften.

Es ist bei einem deutschen Händler im Produktsortiment.

Gutes Licht für historische Straßen

Nachts sind alle Katzen grau – außer in Weimar. Die Stadt tauscht nach und nach die in der Straßenbeleuchtung weit verbreiteten Natriumdampfhochdrucklampen gegen Halogenmetalldampflampen aus.

Bisher waren alle Straßen Weimars in ein zwar helles aber leider auch Farben schluckendes Hellgelb getaucht, was für Wohngebiete und Hauptverkehrsstraßen durchaus akzeptabel ist, denn die Natriumdampfhochdrucklampen haben eine hervorragende Energieeffizienz und eine sehr lange Lebensdauer. Der historische Stadtkern – großer Tourismusmagnet und UNESCO-Welterbe – verlor dadurch aber seinen Reiz.

Nun sorgen die neuen Halogenmetalldampflampen für nächtlichen Glanz. Diese Lampen sind bereits in der gewerblichen Innenraumbeleuchtung weit verbreitet. Sie spenden ein ausgesprochen hochwertiges Licht, mit großer Energieeffizient und guter Farbwiedergabe.

Im Vergleich sieht man, wie auf dem Goetheplatz Häuserfassaden im neuen Licht an Farbe gewinnen. In der rechten Bildhälfte sieht man noch die bisherige Beleuchtung.

Weimar wagt sich nach seinen LED-Tests in der Fußgängerzone nun noch einen Schritt weiter in Richtung moderner Straßenbeleuchtung – ein großer Gewinn für die Stadt, wenn alle alten Leuchtmittel ausgetauscht wurden.

Frühjahrsputz: Website-Relaunch

Wir haben aufgeräumt. Unsere Webseite präsentiert sich in gewohntem Rahmen aber mit überarbeiteter Gestaltung.

Die Navigationsstruktur wurde erheblich vereinfacht – alle wichtigen Infos sind in konzentrierter Form ohne einen Klick erreichbar. Beim Berühren der Icons auf der Startseite mit der Maus sehen Sie eine Zusammenfassung, mit einem Klick erhalten Sie dann erweiterte Informationen:

Die neue Startseite von WEINMANN PRODUKTGESTALTUNG

Einfach ausprobieren: www.janweinmann.de

Neu sind auch “Social Buttons” am Ende jeder Seite (und auch hier im Blog unter jedem Artikel). Die gerade angezeigten Informationen können Sie Ihren Kollegen und Freunden auf Twitter, Facebook und Xing zeigen oder den Link per E-Mail versenden.

Im Hintergrund wurde der Seitenaufbau erheblich vereinfacht. Ein frischer Quelltext und reduzierte Scripte beschleunigen die Ladezeit und machen die Webseite nun kompatibel zu allen gängigen Webbrowsern.

Diese Webseite ist selbstverständlich vollständig in unserem Büro entwickelt und programmiert worden.

Weimar testet LED-Straßenbeleuchtung

Man kennt LED-Straßenbeleuchtung in der Regel als futuristische aber dennoch im Stadtbild fremd wirkende Leuchten, die nicht so recht in die gewachsene Struktur einer vorausgegangenen Zeit passen wollen.

Weimar hat in seiner Fußgängerzone schöne und zur Architektur – die hier in besonderem Maße herausfordernd ist – passende Leuchten, die an einigen Stellen mit LED-Modulen ausgerüstet wurden. Bisher leuchteten hier herkömmliche Energiesparlampen mit E27-Sockel, die der Witterung zudem gnadenlos ausgeliefert waren, da die Leuchten offen sind. Beinahe jede zweite Lampe ist also stets defekt, mit dem Austauschen kommt man nicht hinterher.

Nun stecken in einigen Leuchten verschiedene LED-Module, um sie zu testen. Sie sehen teilweise nach einer übereilten Bastelei aus dem Hobbykeller aus und sind überwiegend mit kaltweißen LEDs ausgestattet, die eine entsprechend ernüchternde Wirkung auf den historischen Straßenzug haben. Ein warmweiß leuchtendes Modul, das zudem das einzig solide wirkende ist, lässt hoffen, dass man sich hierfür entscheidet. Sicherlich müssen sich die umgerüsteten Leuchten gegen Witterung und Vandalismus behaupten, aber grundsätzlich kann es die Situation nur verbessern. Es ist ein interessanter Schritt, gestalterisch bewährte Leuchten umzurüsten anstatt neue und eventuell unpassende einzusetzen.

Bröselfassung

Auch wenn die klassische E27-Fassung kaum noch zum Einsatz kommt – jedes Leuchtmittel, das außerhalb des Heimgebrauchs verwendet wird, verlangt eine eigene Fassung – manchmal muss sie eben doch her.

Wenn dann aber die Verarbeitung derart schlecht ist, dass die leitenden und stützenden Teile durch zerbrochene Nieten zusammengehalten werden, macht das keinen Spaß mehr. Diese Fassung ist Abfall, sicher ist sicher.

Röhrenverschleiß

Man sieht es erst im direkten Vergleich, wie sehr eine Leuchtstoffröhre im Laufe der Nutzung »ausbrennt«. Im Bild eine vier Jahre alte Röhre aus unserem Büro und eine neue Röhre. Nach dem Tausch ist es plötzlich so schön hell… der sogenannte Lichtstromrückgang ist ein schleichender Prozess, den man nicht wahrnimmt.

Rechtzeitiges Tauschen ist also durchaus sinnvoll, auch wenn die alte Röhre noch problemfrei zündet.

Lesenswertes bei Wikipedia: Lebensdauer bei Leuchtstofflampen