Frühjahrsputz: Website-Relaunch

Wir haben aufgeräumt. Unsere Webseite präsentiert sich in gewohntem Rahmen aber mit überarbeiteter Gestaltung.

Die Navigationsstruktur wurde erheblich vereinfacht – alle wichtigen Infos sind in konzentrierter Form ohne einen Klick erreichbar. Beim Berühren der Icons auf der Startseite mit der Maus sehen Sie eine Zusammenfassung, mit einem Klick erhalten Sie dann erweiterte Informationen:

Die neue Startseite von WEINMANN PRODUKTGESTALTUNG

Einfach ausprobieren: www.janweinmann.de

Neu sind auch “Social Buttons” am Ende jeder Seite (und auch hier im Blog unter jedem Artikel). Die gerade angezeigten Informationen können Sie Ihren Kollegen und Freunden auf Twitter, Facebook und Xing zeigen oder den Link per E-Mail versenden.

Im Hintergrund wurde der Seitenaufbau erheblich vereinfacht. Ein frischer Quelltext und reduzierte Scripte beschleunigen die Ladezeit und machen die Webseite nun kompatibel zu allen gängigen Webbrowsern.

Diese Webseite ist selbstverständlich vollständig in unserem Büro entwickelt und programmiert worden.

Weimar testet LED-Straßenbeleuchtung

Man kennt LED-Straßenbeleuchtung in der Regel als futuristische aber dennoch im Stadtbild fremd wirkende Leuchten, die nicht so recht in die gewachsene Struktur einer vorausgegangenen Zeit passen wollen.

Weimar hat in seiner Fußgängerzone schöne und zur Architektur – die hier in besonderem Maße herausfordernd ist – passende Leuchten, die an einigen Stellen mit LED-Modulen ausgerüstet wurden. Bisher leuchteten hier herkömmliche Energiesparlampen mit E27-Sockel, die der Witterung zudem gnadenlos ausgeliefert waren, da die Leuchten offen sind. Beinahe jede zweite Lampe ist also stets defekt, mit dem Austauschen kommt man nicht hinterher.

Nun stecken in einigen Leuchten verschiedene LED-Module, um sie zu testen. Sie sehen teilweise nach einer übereilten Bastelei aus dem Hobbykeller aus und sind überwiegend mit kaltweißen LEDs ausgestattet, die eine entsprechend ernüchternde Wirkung auf den historischen Straßenzug haben. Ein warmweiß leuchtendes Modul, das zudem das einzig solide wirkende ist, lässt hoffen, dass man sich hierfür entscheidet. Sicherlich müssen sich die umgerüsteten Leuchten gegen Witterung und Vandalismus behaupten, aber grundsätzlich kann es die Situation nur verbessern. Es ist ein interessanter Schritt, gestalterisch bewährte Leuchten umzurüsten anstatt neue und eventuell unpassende einzusetzen.

LEDs schnurgerade

Da haben wir endlich frisches neues Licht im Flur: Ein matt-silbernes Profil betont die Länge des Gangs und weist den Weg um Ecken herum, warmweiße LEDs spenden indirektes Licht. Eine Leuchte, wie sie sein soll – gestalterisches Element und Funktion in einem.

Zahlen: 9 Meter Lichtprofil, 20 Watt Verbrauch.

Generationentreffen

Man kombiniere:

Opalglaskugeln mit offen verlegter Leitung – wie man sie aus Treppenhäusern und Kellern vergangener Jahrzehnte kennt, mit tageslichtweißen hellen Energiesparlampen und auffälligen Farben – nach aktuellem Stand der Technik.

Ergebnis:

Moderne, ansprechende Arbeitsbeleuchtung, aktuell, mit klarer Linie und kleinem Augenzwinkern. In unserem Büro. »Voll stylo industrial-like«, hörte man schon Leute sagen.

Bröselfassung

Auch wenn die klassische E27-Fassung kaum noch zum Einsatz kommt – jedes Leuchtmittel, das außerhalb des Heimgebrauchs verwendet wird, verlangt eine eigene Fassung – manchmal muss sie eben doch her.

Wenn dann aber die Verarbeitung derart schlecht ist, dass die leitenden und stützenden Teile durch zerbrochene Nieten zusammengehalten werden, macht das keinen Spaß mehr. Diese Fassung ist Abfall, sicher ist sicher.

Licht(e)räume

Ein schönes Archiv-Foto erinnert an die Kunstaktion »Lichte(e)räume«, die das Kasseler Gewächshaus im Bergpark Wilhelmshöhe Anfang 2008 in buntes Licht getaucht hat.

Im Innern stellten sechs Künstler ihre Lichtinstallationen aus, die in Verbindung mit der raffinierten Architektur (das Gewächshaus wurde 1822 von Johann Conrad Bromeis entworfen) und den verschiedenen exotischen Pflanzen wunderbare Effekte ergaben.

Schattenspiel

Eine Baumkrone von innen erleben, die beruhigende Bewegung der Blätter im Wind, die alltägliche Umgebung ausblenden – ein Designentwurf wurde so ausgeleuchtet, dass die sinnlich-beruhigende Erfahrung auch in den dunklen Abendstunden möglich ist.

Archivaufnahmen aus dem Jahr 2003. Weil’s einfach schön war.

Röhrenverschleiß

Man sieht es erst im direkten Vergleich, wie sehr eine Leuchtstoffröhre im Laufe der Nutzung »ausbrennt«. Im Bild eine vier Jahre alte Röhre aus unserem Büro und eine neue Röhre. Nach dem Tausch ist es plötzlich so schön hell… der sogenannte Lichtstromrückgang ist ein schleichender Prozess, den man nicht wahrnimmt.

Rechtzeitiges Tauschen ist also durchaus sinnvoll, auch wenn die alte Röhre noch problemfrei zündet.

Lesenswertes bei Wikipedia: Lebensdauer bei Leuchtstofflampen

Licht, zweckdienlich

Manchmal darf eine Leuchte auch einfach nur ihren Zweck erfüllen. Ein Entwurf, der vor allem robust und langlebig sein soll, aus Stahlblech, stabilen Verschraubungen, Gummikanten und widerstandsfähigem Eisenglimmerlack.

Hinter dem Bildschirmarbeitsplatz-tauglichen Abblendraster verrichten zwei 6500K-Vollspektrum-Leuchtstofflampen ihren Dienst, dimmbar per EVG. Blendfreie 1100 Lux auf der Arbeitsfläche in einer Werkstatt für feine Arbeiten.