Tipps für den LED-Lampen-Kauf

Fast “wie früher” mit Glühbirnen: Filament-LED-Lampen in einer Sitzgruppe in unserem Büro, links und rechts ergänzt mit herkömmlichen LED-Lampen, indirekt/verdeckt in Leuchten mit mattiertem Glas

Als Designer habe ich mich einerseits auf das Grafikdesign spezialisiert – online wie offline, Gebrauchsgrafik (dazu zählt auch Büro- und Werbegrafik) und Webdesign – andererseits auf Konzepte für Architektur im Allgemeinen, das bezieht auch die Gestaltung von Innenräumen ein.

Da ich beruflich in meinen Projekten bereits zahlreiche LED-Lampen gemeinsam mit meinen Kunden bemustert habe, möchte die Erkenntnisse gerne mit Ihnen teilen, da beim LED-Lampen-Kauf viele Dinge zu beachten sind. Viele technische Details, die ich in Kundengesprächen erkläre, habe ich hier in einer allgemeinen Form beschrieben. Ich möchte helfen, Fehlkäufe zu vermeiden, die unnötig Geldbeutel und Umwelt belasten und am Ende auch Ihre Nerven.

Fehler beim Kauf vermeiden

Oftmals wird die LED als die universelle Lösung in der Beleuchtung beworben: Sie spart Strom, ist im Betrieb schön kalt und ist kaum kaputt zu kriegen – weder durch Erschütterung, noch durch häufiges Schalten oder lange Brenndauer.

Um farbige LED-Beleuchtung geht es hier übrigens nicht. Sie dient vor allem der Stimmungsbeleuchtung und wird sehr subjektiv eingesetzt, ganz nach den Wünschen des Anwenders. :-)

Doch auf den zweiten Blick verstecken sich zwischen den vielfältig angebotenen LED-Lösungen schwarze Schafe, die die Vorteile der LED nicht ausnutzen oder sogar bewusst vernachlässigen, des günstigen Preises wegen.

Damit sind viele LED-Lampen nicht viel besser als billige Energiesparlampen mit Leuchtstoffröhre. Für eine wirklich effektive Beleuchtung mit LED-Lampen können (und sollten) viele Punkte verglichen werden, damit teure und umweltschädliche Fehlkäufe vermieden werden.

Die Qualitätsmerkmale und technischen Eigenheiten der LED-Beleuchtung wird in diesen Kapiteln behandelt:

· Sind LED-Lampen wirklich alle stromsparend?
· Wie heiß werden LED-Lampen wirklich?
· Haltbarkeit I: Sind LEDs wirklich unzerstörbar?
· Haltbarkeit II: brennen LEDs wirklich nicht durch?
· Haltbarkeit III: kann man LEDs so oft schalten, wie man will?

LEDs kurz erklärt: technischer Hintergrund

Das Kürzeste vorab: LED ist eine Abkürzung für »Licht emittierende Diode« und wird im Deutschen normalerweise Leuchtdiode genannt.

Die Auswahl der richtigen LED-Lampe ist nicht einfach, da sie technisch weitaus komplexer ist als eine klassische Glühlampe (auch Glühbirne).

In den folgenden Kapiteln erkläre ich Ihnen, wie eine LED funktioniert, außerdem erfahren Sie etwas über die Lichtqualität. Lesen Sie hier weiter:

· Wie funktionieren LEDs und wieso sparen sie Strom?
· Die Farbtemperatur: kaltes und warmes Licht, und: Farbwiedergabe

Pro-Tipp: Smart Light (Hue, Lightify, Tradfri)

Denken Sie über Philips Hue oder Osram Lightify nach. Diese über Smartphone-Apps oder Steuergeräte (Taster, Bewegungsmelder usw.) geregelten Smart Lights (oder: Personal Wireless Lighting) vereinen von allen oben erklärten Punkten die guten Qualitäten. Zudem haben sie natürlich viele weitere, ungeahnte Vorzüge.

Da die Lampen oft die Farbtemperatur wechseln oder sogar beliebige bunte Lichtfarben erzeugen können, können sie auch weißes Licht in hoher Helligkeit, hoher Schaltfestigkeit und einer sehr guten Lichtqualität darstellen.

Das gilt besonders für die Lampen, die in normale Leuchten eingeschraubt werden sollen (dekorative Stimmungslichter sind hingegen oft nur für buntes Licht gemacht und schaffen es kaum, richtiges Weiß darzustellen).

Wie gut Tradfri von IKEA ist, wird sich zeigen, das System ist noch sehr neu.